Die Kirche im Dorf lassen!?

Logo-FW-LandtagParlamentarischer Abend in Kooperation mit der Landtagsfraktion FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag am 24. Oktober 2014:

Kirchen und Kommunen sind gleichermaßen gefordert

Wer sprichwörtlich die Kirche im Dorf lassen will, warnt vor Übertreibung: Eigentlich ist doch alles gar nicht so schlimm. Die Teilnehmer eines Parlamentarischen Abends der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern (ELKB) waren sich aber einig: Die gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung der ländlichen Räume in Bayern mache eine intensivere Beschäftigung und ein genaueres Hinsehen notwendig. Kirche und Politik seien hier in gleicher Weise gefordert.

85 Prozent der Fläche Bayerns werden als ländlicher Raum eingestuft. Traditionell bilden in diesen Regionen Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnern die Zentren kultureller, ökonomischer und sozialer Aktivität. Ihren Zusammenhalt zu sichern sei „eine gemeinschaftliche Aufgabe von Kirche und Politik“, so Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer und kirchenpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion in seiner Begrüßungsrede. „Sie müssen das Gemeinwohl verwirklichen, damit Heimat für alle entstehen kann“. Demographischer Wandel,
Abwanderung, wirtschaftliche und finanzielle Probleme und nicht zuletzt eine zunehmend
säkulare Gesellschaft stellen kirchliche und politische Gemeinden aber vor neue Herausforderungen. Auf der Veranstaltung im Rahmen der Reformationsdekade diskutierten Kommunalpolitiker und Experten unter der Moderation von Peter Meyer, Vizepräsident des bayerischen Landtags und kirchenpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Probleme und Lösungsansätze.

Florian-Streibl Christian-Düfel Publikum01Fritz-Schroth Konferenzsaal Podium3 Walter-Schnell Leni-Gröbmaier Prof.-Dr.-Lothar-Koppers Podium1 Christoph-Seyler Peter-Mayer  Umfrage-Politisch-engagieren Empfang Gruppenbild Sonnenuntergang-vom-Landtag-aus


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