Nachbericht: Der Gute Hirte

Kirche der Gute HirteIm Rahmen der Reformationsdekade fand im Kirchenkreis Bayreuth das Kunstprojekt „12 (W)ORTE“ statt. In einer Umfrage wurden die zwölf bekanntesten biblischen Texte ermittelt. Zu diesen schufen zwölf Künstler in zwölf ausgewählten Kirchen ihre Werke. Die Kirchengemeinde Kirchahorn erhoffte sich durch die Beteiligung an diesem Kunstprojekt weitere Impulse für den Gemeindeaufbau im Bereich Gößweinstein, der durch eine ausgeprägte Diasporasituation gekennzeichnet ist.

So schuf Klaus Hack für die evangelische Kirche im katholischen Wallfahrtsort Gößweinstein eine Skulptur zum Psalm 23. Diese steht seitdem, als wolle sie die Gottesdienstbesucher begrüßen, im Eingangsbereich der Kirche. Die im Rahmen des Kunstprojektes stattgefundenen Veranstaltungen (Konzert, Künstlergespräch, Fastenwoche, Veranstaltungen des Erwachsenenbildungswerkes, usw.) haben in ihrer Vielfalt Gemeindeglieder angesprochen, das Gemeindeleben gestärkt und die Kirche allgemein neu ins Bewusstsein gerückt.

Durch das Kunstwerk wurde auch der laufende Prozess der Namensfindung für die Kirche neu belebt, so dass in einem Festgottesdienst am 21. Juni diesen Jahres die Namensgebung „Zum guten Hirten“ gefeiert werden konnte. Die Kirchengemeinde freut sich sehr, dass Dank der Zuschüsse aus Fördermitteln der Lutherdekade, des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., und der Landeskirche das Kunstwerks von Klaus Hack erworben werden konnte. So bleibt die besondere, durch das Kunstwerk geschaffene sakrale Atmosphäre des Eingangsbereichs der Kirche erhalten werden und kommt der Name der Kirche auch in der sakralen Kunst des Kirchenraums zum Ausdruck.

Der Ankauf der Skulptur wurde zusätzlich unterstützt vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V.

DSC00226 Konzert des Kammerchors „Sonorité“ im Rahmen des Kunstprojekts Kirche der Gute Hirte

Peter Zeh


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