Jobst18a

Toleranz der Woche

Nr. 04: Generationen vor und hinter der Kamera

Konfirmanden und Senioren im Gespräch

Reformation und Toleranz ist eine schwierige Kombination – schon für Luther, aber auch heute noch für uns. Wo begegnet uns Toleranz? Wo beginnt sie oder aber endet sie? Sind wir tolerant? Fragen über Fragen, welche dieses Jahr im Mittelpunkt der Lutherdekade stehen.  Und genau unter dieses Thema stellten wir unser Projekt: „Toleranz in unserer Gemeinde“.

Es sollte sowohl identitätsstiftend sein als auch Anreiz für einen Dialog zwischen Konfirmanden und Senioren in der Kirchengemeinde St. Jobst, Nürnberg, sein. Doch bei einem Dialog sollte es nicht bleiben …

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„Das war mal etwas ganz anderes als sonst.“ (Maria, 75)

Wer wir sind?
Wir (Felix Stahl, Christina Haag, Jennifer Fehr, Maria Barth und Carolin Ortlieb) sind Studenten der evangelischen Hochschule Nürnberg und stehen mitten in unserem letzten Studienjahr, bevor wir als Religionspädagoginnen und -pädagogen, sowie Gemeindepädagoginnen und -pädagogen unseren Dienst in der evangelischen Kirche in Bayern antreten. Damit wären wir auch schon bei …

„Es war ein sehr unterhaltender und informativer Projekttag.“ (Anna, 14)

Was haben wir getan?
Das geplante Projekt stand unter dem Thema: „Toleranz in unserer Gemeinde“ und sollte sowohl identitätsstiftend sein als auch Anreiz für einen Dialog zwischen Konfirmanden und Senioren in der Kirchengemeinde St. Jobst, Nürnberg, sein. Doch bei einem Dialog sollte es nicht bleiben …

„Wir konnten kreativ und frei arbeiten, das war richtig schön.“ (Hans, 68)

Wie lief es ab?
Zunächst einmal haben sich beide Gruppen individuell mit der Thematik befasst. Was ist Toleranz für mich? Wo begegnet uns Toleranz? Wo sind meine Grenzen? Wo wird meine Toleranz gefordert? Wo entdecken wir Toleranz in unserer Gemeinde? Danach gab es einen gemeinsamen Projekttag, an dem die Generationen miteinander über ihre Ideen und Anregungen reden konnten. Die Ergebnisse dieser zweiten Runde wurden von den Teilnehmern fotografisch und künstlerisch umgesetzt. Diese Fotos wurden bei einem Gottesdienst und anschließendem Empfang, bei einer Vernissage, im Gemeindehaus ausgestellt.

„Es sind tolle Fotos entstanden“ (Gertrud, 72)

Und wozu?
Unser Ziel war es, neben dem Nachdenken über die persönliche Einstellung zu Toleranz und ihren Grenzen über die Generationen hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei sichtbar zu machen, wo wir heute in unserer Gemeinde Toleranz erleben und wo diese aber auch fehlt. Toleranz in der Gemeinde und im Leben als Christen miteinander geht alle an, nur muss es auch wieder in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht.“ (Johanna, 14)