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Toleranz der Woche

Nr. 09: Wir sind bunt

Für Toleranz und Zivilcourage –

Im Coburger Land haben Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt keinen Platz!

Das „Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie: Wir sind bunt – Coburg Stadt und Land!“ kommt aus der Mitte der Bürgerschaft und will die gesamte Gesellschaft erreichen. Es tritt für die Stärkung von Menschenrechten und lebendiger Demokratie ein.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger im Coburger Land sind aufgerufen, die Arbeit des Netzwerkes zu unterstützen durch:

  • Engagierte Beteiligung an gemeinsamen Aktionen
  • Widerspruch gegen Vorurteile und Pauschalisierung
  • Widersetzung gegen jeder Form von Diskriminierung mit vielfältigen Gesten der Menschlichkeit

Kontakt:
Stefan Hinterleitner, Tel. 09561/514415, Mail
Regionalmanagement Stadt und Landkreis Coburg
Lauterer Straße 60, 96450 Coburg


Das Netzwerk reagiert nicht nur, wenn Menschenrechte und Demokratie ausgehöhlt und mit Füßen getreten werden, sondern ist kontinuierlich und präventiv tätig. Es fördert Aufklärung und Information, Begegnung und Verständigung und stärkt kulturelle Vielfalt. Mit seinen Zielen tritt es an die Öffentlichkeit. Neue und bestehende Veranstaltungen und Aktionen von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Organisationen im Coburger Land, die das Anliegen einer offenen und menschenfreundlichen Gesellschaft im Alltag lebendig werden lassen, werden unterstützt. Das Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie richtet sich an alle
Bevölkerungsschichten, egal welcher Herkunft, Religion oder Geschlecht. Um rassistisches oder intolerantes Verhalten an der Wurzel zu packen, braucht es eine möglichst bunte und offenherzige Gesellschaft die fest zusammenhält.

Welches Organisationsverständnis hat das Netzwerk?

Das Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land!“ versteht sich als Zusammenschluss von Menschen und Institutionen aus Stadt und Landkreis Coburg, die auf Basis ihres gemeinsamen Leitbilds Toleranz und Zivilcourage im Coburger Land stärken wollen, damit Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt in der Region nicht Fuß fassen können.

Im Gegensatz bspw. zu Bündnissen oder Initiativen versteht sich das Netzwerk mehr als kontinuierlich und langfristig arbeitender verbindlicher Zusammenschluss, der sich nicht nur über einzelne Aktionen sondern eine nachhaltige Basisarbeit der Netzwerk-Partnerinnen und -Partner zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten in der eigenen Institution und in der Gesellschaft definiert.

Bewusst geht das Netzwerk jedoch auch nicht den Weg eines Vereinsmodells, da die inhaltliche Arbeit der einzelnen Akteure im Vordergrund steht und nicht der Aufbau einer eigenständigen Rechtsperson.

Wer kann Teil des Netzwerks sein?

Das Netzwerk ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für alle gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen, die sich mit diesem Leitbild identifizieren. Die Partizipation erfolgt durch eine schriftliche, öffentliche Willensbekundung und Unterzeichnung des Leitbilds. Leitbild sowie Unterzeichnerinnen und Unterzeichner werden im Internet veröffentlicht. Sie sind dann feste Netzwerk-Partnerinnen und Netzwerk-Partner.

Politische Parteien bzw. politische Wählergruppen und deren Jugendorganisationen können nicht Teil des Netzwerks werden – das Netzwerk freut sich jedoch über ihre tatkräftige Unterstützung seiner Arbeit.

Wie kann man sich in das Netzwerk einbringen?

Das Netzwerk wünscht sich aktive Partnerinnen und Partner, die in ihrem alltäglichen Handeln und mit kontinuierlichen eigenen und gemeinsamen Aktionen die im Leitbild formulierten Ziele in vielfältiger Art und Weise unterstützen und damit aktiv ihre Beteiligung am Netzwerk dokumentieren.

Wer ist aktuell Netzwerkpartner?

Netzwerkpartner sind beispielsweise viele Gemeinden (Ahorn, Dörfles-Esbach, Ebersdorf, Großheirath etc…), zahlreiche religiöse Institutionen (Kirchengemeinde Unterlauter, Römisch-Katholisches Dekanat Coburg, Türkisch-Islamische Gemeinde zu Coburg sowie die Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden von Sonnefeld, Meeder, Unterlauter und Untersiemau), politische Institutionen (Freie Wähler Coburg, Die Linke. Coburg, SPD Coburg) sowie viele Privatpersonen und öffentliche Institutionen wie etwa Radio Eins Coburg, der DGB Kreisverband Coburg oder der HSC 2000. Bei den Parteien ist zu beachten, dass es sich um Aktive Unterstützer handelt, da per Organisationsstatut beschlossen wurde, dass politische Parteien und deren Institutionen keine festen Netzwerkpartner werden dürfen. Mitte Juni 2013 zählte das Netzwerk bereits über 100 Netzwerk-Partnerinnen und Partner und die Zahl steigt täglich.