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Reformanda Leitfaden

AUF DEM WEG 16 Mennoniten (Täufer) haben ihre Wurzeln in der Reformation, denn 1525 schlug in Zürich die Geburts- stunde der Täuferbewegung als Folge von Differenzen zwischen dem Reformator Ulrich Zwingli und einigen Anhängern über die Taufe von Säuglingen, die Gestalt und Leitung der Kirche u. a. Der Umgang mit den Täufern war oft von refor- matorischer Seite auch mit Gewalt verbunden und gehört vielerorts zu den Schattenseiten der Reformation. Mögliche Themen für Gesprächs- abende: . Das Taufverständnis bei den Mennoniten und in den Landeskirchen . Das Friedenszeugnis der Mennoniten weltweit . Von der Verfolgung zur Versöhnung www.mennoniten.de www.mennonitisch.de Literaturempfehlung: Vom Konflikt zur Gemeinschaft – Gemeinsames lutherisch-katholi- sches Reformationsgedenken im Jahr 2017. Evang. Verlagsanstalt, Leipzig Neben den Christlichen Konfessio- nen ist aber auch eine Begegnung mit anderen Religionen wün- schenswert. Gerade das Verhältnis zu den Juden ist durch Äußerungen Martin Luthers belastet. Auch oder beson- ders im Jubiläumsjahr sollte man weiter daran arbeiten, einen redli- chen Umgang mit der belastenden Geschichte zu finden. Begegnun- gen und Gespräche können die beste Grundlage sein sich weiter verstehen und versöhnen zu lernen. Dies gilt sicherlich auch für das Verstehen und Begegnungen mit Muslimen. Nutzen Sie die Mög- lichkeiten gemeinsam über Gott und die Welt nachzudenken und sich für die Gesellschaft einzuset- zen. Gerade in einer Zeit, in der viele Flüchtlinge zu uns kommen, ist dieser Dialog wichtig und kann Basis für ein Zusammenleben in der Gesellschaft sein.

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